Begegnungstag 2018

Der Begegnungstag 2018 hat am Samstag, 14. April 2018 im Nicolas Manuel Saal im Gemeindehaus der Französsichen Kirche Bern erfolgreich stattgefunden. Es wurden 10 von 12 angemeldeten Projekten vorgestellet. Die Vorstellung der Projekte Pro Mestia Georgien nach 20-jähriger Arbeit und Marani Vazis Xidi wurden wegen der Erkrankung der Teilnehmer abgesagt.

Der junge Georgische Pianist Giorgi Juldashevi hat den Tag mit einem grossartigen Konzert musikalisch umrahmt.

 

Liste der vorgestellten Projekte:

 

Care Cross - Verkehrssicherheit in Georgien

Mit Bezug auf die Zahl der Fahrzeuge hat Georgien 15x mehr Unfälle als die Schweiz. Das Land hat bei 3,7 Mio. Einwohnern jährlich mehr als 600 Verkehrstote zu beklagen.

Die Stiftung CareCross, 2007 in Zürich gegründet, setzt sich für die Förderung der Gesundheit von Mensch und Umwelt ein.

Berichtet von Simon Litschi und Zviad Arabidze.

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Meet-Train-Encourage

Das Projekt bezweckt, in Zusammenarbeit mit der georgischen Partnerorganisation «Hand in Hand», in ländlichen Gebieten Georgiens ohne medizinisch/therapeutische Infrastruktur Workshops für Mütter und Väter mit behinderten Kindern anzubieten.

Berichtet von Martin Haug.

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Georgien Gastland an den Literaturtagen Zofingen

Vom 19. bis 21. Oktober 2018 ist Georgien Gastland an den Literaturtagen in Zofingen. In Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Zofingen. wird innerhalb der Literaturtage die Ausstellung „Der Balkon“ (20. Oktober – 11. November 2018) eröffnet, mit zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern aus Georgien.

Berichtet von Markus Kirchhofer.

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"Das fremde Gewürz"

Mit diesem Buch (Neuerscheinung im April 2018) präsentiert die Schweizer Autorin Eva Dietrich Geschichten und Fotos aus Georgien, dem Gastland der Frankfurter Buchmesse 2018.

Berichtet von Eva Dietrich.

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Pro Mestia Georgien nach 20-jähriger Arbeit

In den ersten Jahren ging es vor allem darum, die Infrastruktur zu stärken, d.h. Bauten für Unterkunft, das Ambulatorium und die Holzwerkstatt zu errichten und auszustatten. Um die Nachhaltigkeit zu sichern, steht jetzt die Ausbildung an erster Stelle.

Markus Röthlisberger

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Marani Vazis Xidi - Weingut mit Gasthaus in Westgeorgien

Auf Familienland in der Nähe von Kutaisi produziert Familie Gabunia Zöbeli seit zwei Jahren Weine nach der 8000 Jahre alten traditionellen Methode. Dieses Jahr möchten sie ihre Produktion ausbauen und neben dem Weinkeller ein kleines Hotel mit Restaurant für eröffnen.

Rahel Zöbeli und Amiran Gabunia

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Temi Community

Temi ist eine Gemeinschaft im Dorf Gremi in Kakhetien, wo Menschen mit unterschiedlichen Geschichten und Fähigkeiten zusammen leben und arbeiten. Temi entwickelt sich immer mehr zu einem kleinen sozialen Unternehmen mit touristischem Angebot und unterschiedlichen Produkten wie Wein, Fruchtsaft und Holzarbeiten.

Berichten von Pia Fehle und Gabriel Margiani.

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Georgischunterricht in der Schweiz - Rückblick und neue Entwicklungen.

Georgisch kann man in der Schweiz seit Ende des 2. Weltkriegs lernen. Kita Tschénkeli erhielt in 1960 einen Lehrauftrag an der Universität Zürich.?Ende der 80er Jahre nahm Roland Bielmeier, Professor an der Universität Bern, den Georgischunterricht wieder auf. 2017 musste das Fach aufgrund mangelnder finanzieller Mittel gestrichen werden.

Gegenwärtig wird Georgisch an der Klubschule Migros Aare in Bern unterrichtet.

Berichtet von Manana Topadze.

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Rückführung des Tschenkéli Archivs nach Tbilissi

Seit einem halben Jahrhundert liegt das Archiv der Brüder Akaki und Kita Tschenkéli in der Schweiz. Vom 100. Jahrestag der Gründung der Universität Tbilissi an sollen diese historisch wichtigen Dokumente georgischen Forschern zur Verfügung stehen.

Berichtet von Thomas Häusermann.

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Chaduna - ein Frauenselbsthilfeprojekt in Argokhi vom Verein "momavlis mitsa"

Chaduna ist eine Frauen-Cooperative für Bioprodukte in Argokhi  Kachetien. Je nach Saison werden Rosenblätter, Wildkräuter und Früchte gesammelt und zu wertvollen Naturprodukten verarbeitet, welche auf einem Marktstand in Tbilisi-Vake gekauft werden können.

Berichtet von Marius Hörner.

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"A room in Ezo"

Für das Inklusionsprojekt "A room in Ezo" wurden Möbel gebraucht - mit einem Do-it-yourself Event 20-20-20 konnten zahlreiche Menschen gewonnen und begeistert werden, die in 20 Minuten mit 20 Schrauben für 20 Lari zwei Designerhocker bauten - Einen für sich selbst und einen für " A room in Ezo".

Berichtet von Marcel Babazadeh.

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Das Caucasus Cooperation Foundation for Youth Development fördert Projekte zur ganzheitlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Den Schwerpunkt bilden ein Pfadfinderzentrum, das International Scout Centre Rustavi, und der pädagogische Filmklub «Zauberlaterne» in Rustavi und Zugdidi.

Berichtet von Fabian Fellner.

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